H1 Den Favoriten bis zuletzt gefordert

TSV Fortitudo Gossau - Pfadi Winterthur 23:24 (10:11)

Erst in einer hochdramatischen und chaotischen Schlussphase, eigentlich in den letzten vierzig Sekunden (!) verliert das Heimteam zuerst drei Spieler durch rote Karten und dann fast folgerichtig die Punkte. Marvin Lier besiegelt per Penalty in Minute 60 die knappe Niederlage der Gossauer.

Zuvor lieferten sich beide Teams ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel. Gossau startete stark in die Partie und konnte sich einen maximalen Vorsprung von drei Toren erarbeiten. Pfadi reagierte, wechselte den Torhüter und von da an stoppte die Torproduktion des Heimteams. Es war, als wäre Toreschiessen auf einmal verboten. Ganze 17 Minuten dauerte die Torflaute und gerade noch rechtzeitig vor der Pause konnte Simon Züger auf 10:11 stellen.

 

Die Gäste bestimmten anfangs zweite Hälfte den Rhytmus und legten bis zur 48. Minute auf drei Tore vor. Ab Minute 54 regnete es dann rote Karten: Zuerst erwischte es Gäste-Torhüter Arunas Vaskevicius. Gossau glich aus und ging in Führung. Pfadi blieb dran mit einem Tor Rückstand in Minute 59. Was nun folgte, war ein K.O.Schlag der besonderen Art für Gossau: Hintereinander kassierten Luci Graf, Raphael Eberle und Niels Ham die rote Karte für überhartes Einsteigen oder Unterbinden eines Gegenstosses in den letzten dreissig Sekunden. Der Lohn für eine Leistung, die an nichts an das letzte Spiel in Endigen erinnerte, konnte so nicht eingefahren werden.

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 8, Ham 4, Eberle 4, Weingartner 2, Mächler 2, Bösch 2, Würth 1, Züger 1.

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