Das Testspiel in Wil lieferte zahlreiche Hinweise darauf, wo sich die Jungs seit dem Brögglercup – noch vor den Sommerferien – bereits verbessert haben.
Die Startphase verlief flüssig und sicher im Angriff. Lücken wurden teils gut erkannt und konsequent ausgenutzt. Am Kreis wurden clevere Pässe gespielt, und wie in der letzten Ferienwoche trainiert, konnten auch die Gegenstösse sauber verwertet werden. Technische Fehler traten vereinzelt auf, hielten sich jedoch im Rahmen und beeinflussten das Gesamtbild des Spiels kaum.
Auffällig war der wiederholte Drang, immer wieder in die Mitte zu ziehen – hier wäre mehr Variabilität im Angriffsspiel wünschenswert gewesen.
In der Verteidigung agierten die Gossauer in einer 5:1-Konstellation und hielten die Wiler gut auf Distanz. Das Spiel mit dem «Indianer» funktionierte und nahm den Wilern spürbar Tempo aus dem Spiel. Die Wiler merkten rasch, dass der erste Kontakt auf 9 Metern nicht wie gewohnt zustande kam, und tasteten sich zunehmend näher an die Gossauer Defensive heran.
Im letzten Drittel gerieten die Gossauer auf 9 Metern unter Druck, da den Wilern zu viel Raum gewährt wurde. Die Kommunikation mit dem eigenen Kreisläufer war noch deutlich zu wenig. Zwar waren Ideen zur Lösung der Situation am Kreis vorhanden, wurden jedoch meist zu spät umgesetzt.
Die Zusammenarbeit in der Defensive wurde phasenweise stark gelöst – mit der richtigen Portion Härte und gutem Timing. Auch das Umschaltspiel funktionierte sehr gut und zeigte die Fortschritte im taktischen Bereich.
Am kommenden Samstag steht das nächste Testspiel in der Buechenwaldhalle gegen die MU19 von Herisau an. Ziel ist es, die gemachten Fehler gezielt zu besprechen und weiter zu verbessern.
































