MU13RLZ – Es kam ganz anders als gedacht

von Björn Schattschneider

Heiss und parat für das Spiel gegen das sehr stark Horgen/Wädenswil. Bis kurz vor Spielbeginn war ein richtiges Knistern zu spüren. Am Ende dennoch eine 28:45 (16:25) Niederlage????

Ja, und die Niederlage wurde bewusst in Kauf genommen. Aber heute mussten die Spieler anfangen, die die klaren Aufgaben vor dem Spiel pflichtbewusst erledigten, auch wenn das Fussball spielen der anderen cool aussah. Wir starteten somit mit einem verstärkten 2012/2013er-Team und einem Aufbau, der so noch nie zusammengespielt hat.

Nach 15 Minuten stand es somit nur 6:12. «Nur», da die Jungen es trotz der spürbaren Nervosität gut gemacht haben. Der Anfang war hart, denn erschien die 5:1 Formation für die Jungs, wie eine unüberwindbare Wand. Danach zeigten sie schöne Bewegungen und spielten mit mehr Mut. Dennoch war es ein hartes Brot gegen ein in absoluter Topbesetzung angetretenes Horgen/Wädenswil, welches am Ende in der Besetzung unter den besten drei Teams zu finden sein wird.

Die Auszeiten wurden heute somit zum Wechsel benutzt, was den Effekt leider verpuffen liess. Somit durfte nach der ersten Auszeit und nach 15 Minuten die heute «zweite» Garde ran. Der Start war noch verschlafen. Genau deswegen macht man auch keinen kompletten Blockwechsel, was aber am Samstag so sein musste. Man fing sich aber und zeigte eine ordentliche Leistung. Das Viertel wurde dennoch 10:13 verloren.

In der Pause die klare Absprache, dass nochmals ein «All-In» stattfinden sollte. Die «Bedenkzeit» zu Beginn des Spiels schien gut getan zu haben. So hatten wir einen sensationellen Start in die zweite Halbzeit und verkürzen nach 34 Minuten auf 20:26. Die Abwehr war ausgezeichnet und der Angriff zielstrebig mit Mut zur Lücke. Doch leider fiel das 21:26 resp. 23:28 nicht und das dritte Drittel wurde mit der Auszeit in Minute 46 pari beendet. Am Ende durften die verstärkte «Next Generation» nochmals ran, hatte es aber schwer. So zogen der überragende 2er links von Horgen/Wädenswil und die Verstärkung von Stäfa nochmals das Tempo an.

Auch der Trainer selbst zieht seine Lehren aus dem Spiel, war er heute zu emotional. Mit so vielen «harten Lerneffekten» können wir nur mit voller Vorfreude in die nächste Woche gehen mit dann hoffentlich komplettem Kader und dem «normalen» Wechselszenario zwischen Ausbildung und doch jedes Spiel gewinnen wollen…

Auf geht’s,

Thomas, Michael & Björn