MU13RLZ – Weiter mitten im Bauprozess

Männerhandball vs. Juniorenhandball und somit eine 22:36 (10:19) in Winterthur. Der Weg bleibt weiter steinig.

Diesmal war die Festung Pfadi zu massiv. Wie so oft stand uns eine massive Abwehr gegenüber, wo wir noch nicht die Mittel haben diese zu knacken. Vor allem zu Beginn liefen wir zu oft kopflos gegen das Bollwerk an und standen hinten nicht aggressiv genug im 1:1. Wenn dann noch Männerhandball zugelassen wird, dann steht es schnell 1:7. Teils mit 12 Toren hinterher, konnte man zur Pause auf 10:19 verkürzen. Man merkte den Jungs wiederholt die verständliche Irritation an, weil Männerhandball bei uns noch tabu ist bzgl. der erlebten Härte und technischen Regelauslegung im 1:1 vorne und hinten.

Daher wollte man sich in der zweiten Halbzeit nochmals zurück ins Spiel spielen, denn ändern können wir daran nicht. Dies gelang aber nur bis Minute 40, wo man sich auf sechs Tore ranspielte. In der Phase war die Abwehr für einmal «intense». Die Zweikämpfe wurden bis zum Ende geführt und schön unzählige Pässe/Bälle rausgearbeitet, wo doch ein wenig mehr die Abwehr hätte belohnt werden können. Die Gegenstösse konnten gelaufen werden und der Ball wurde vorne besser gespielt. Wegen ein paar Irritationen hier und dort verflog die Energie aber wieder und zwei überhastete Würfe sowie zwei Fehlwürfe später stand es wieder 17:27. Somit erfolgte der Blockwechsel, dass jeder seien Zeit bekommt und am Ende wurde mit noch tollen Aktionen ein 22:36 erspielt. Teils überragende Aktionen hinten und vorne, aber Pfadi zog ihr Spiel weiter männerwürdig sowie schnörkellos durch. Am Ende gewannen sie auch in der Höhe verdient.

Wir gehen den Weg weiter und hier und dort sieht man, dass die Steine weniger werden, aber noch viele vorhanden sind. Wir sortieren die Steine weiter nach Qualität und Nutzbarkeit. Wenn nötig muss eine längere Betrachtung erfolgen, aber am Ende soll jeder Stein wohl ausgesucht und ausgearbeitet sein. Denn am Ende wollen wir aus diesen Steinen ein würdiges Gebäude bauen und danach mit den restlichen Steinen die Schutzwand. Die anderen haben die Schutzwand schon massiv stehen. Aber wir wollen am Ende einen geschützten «Kybunpark» bauen, daher muss jeder Stein wohl ausgesucht sein. «Kybunpark» - ein Gebäude was für Liebe zum Sport, Zusammen sowie Begeisterung steht und heute für Schweizer Spitzenfussball!

Lasst uns weiter bauen,

Thomas & Björn