MU13RLZ – Jugend forscht

Der erste Akt «Jugend forscht» war, wie erwartet, ein harter Gang. Der Tabellenerste Horgen/Wädenswil zog sein Spiel gnadenlos durch, so dass es am Ende 21:57 (11:31) stand.

Wie? Ja, das Spiel gegen Horgen/Wädenswil und das Spiel gegen Pilatus im März spielt das Futuroteam, um die wichtigen Learnings vom Elite aufzunehmen. So kann der Stamm die restlichen Spiele bestreiten, wo wir die Sensation noch schaffen und den Relegationsplatz verlassen wollen. Weiter kann so der Ausbildungsprozess auch im Elite am besten weitergeführt werden. Horgen/Wädenswil trat mit der vollen Kapelle an, bis auf den fürs MU13Elite sowieso viel zu starken Kupny.

So war von Beginn an klar, dass das Spiel gegen Horgen/Wädenswil knüppelhart sein wird. Wir konnten zwar in Führung gehen, aber Horgen/Wädenswil juckte dies nicht und zog ihr Spiel gnadenlos durch. Wir spielten einen schönen Ball gegen das massive 5:1 Bollwerk mit den grossen Goalies, fanden aber über die Mitte keinen Durchbruch – zu dicht und hinten kompakt Stand Horgen/Wädenswil und war eben die 1-2 Köpfe grösser. Unsere Jungspunde spielten es aber klug aus und fand über das Abräumen sowie tollen langen Pässe die immer freien Flügel. Unzählige Male Pfosten/Latte plus das Können der starken/grossen Goalies liessen aber zu wenig Belohnungen zu. Horgen/Wädenswil konnte somit schön ihr Tempospiel aufziehen, was auch nötig war, da sie im normalen Angriff erfreulicherweise Mühe mit unserer offensiven 3:2:1 hatten. 22 Gegenstösse/zweite Welle Tore später dann der Pausenpfiff zum 11:31, wo bei uns aber nur erfreute Gesichter zu sehen waren, wie beim Trainer auch, denn war das Spiel einfach nur erfrischend, mutig und schön anzusehen.

Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten Halbzeit, wo aber schon Lessons Learned zu sehen waren. Bei Horgen/Wädenswil spielten hier auch vermehrt die Reservespieler, so dass auch vermehrt Durchbrüche über die Mitte erspielt werden konnten. Dies aber auch, weil auch ab und zu der junge Vorgestellte etwas zu offensiv war, was aber von der Gästebank schnell und lautstark korrigiert wurde. Schade, dass die technischen Fehler nicht richtig nachgeführt wurden, denn hat die Abwehr in der zweiten Halbzeit überragend die Passwege zugestellt und Druck ausgeübt. Am Ende waren es aber die Gegenstösse, wodurch der 57:21 Sieg für Horgen/Wädenswil standesgemäss und verdient ist. Daher weiter viel Glück auf dem Weg in die Playoffs und die Spiele um die CH-Meisterschaft, wo es eigentlich nur Pilatus vs. Horgen/Wädenswil heissen kann.

Wir haben jetzt die obligatorischen Skiferien, welche sich im Fürstenland über fünf Wochen ziehen. Danach geht es dann direkt gegen GC um alles oder nichts. Was eine perfekte Perspektive…

Ab in den Schnee,

Thomas & Björn