Ausser Rand und Band geraten!

 

Ohne Teamgeist ist es schwierig, Erfolg zu haben!

TSV Fortitudo Gossau   :   HSG Aargau Ost             33   :   36  (18:19) 

Es ist schwer nachvollziehbar, dass das „Saison-Prunkstück“ in 2 aufeinanderfolgenden Spielen aus der Hand gegeben werden kann! Gemeint ist die 3:2:1-Deckung, die gegen Pfadi 33 Tore einstecken musste und nun gegen ein ersatzgeschwächtes Team aus dem Aargau gar 36 Gegentreffer zugelassen hat.

Klar könnte man darauf verweisen, dass dies gegen die Teams auf Rang 1 und 2 passiert ist, doch das wäre eine zu einfache Ausrede!

Hierbei sind die beiden Torwarte für die neuerliche Niederlage auszuschliessen. Insbesondere Noah Küffer hielt mit einigen guten Paraden, trotz den 18 erhaltenen Treffern in der 1.Halbzeit, das U15 Elite im Rennen.

Keine Laufbereitschaft, kein Helfen und „unclevere“ Aktionen, die zu Strafen führten zeugen von einem desaströsen Defensivverhalten. Vor allem das „Zentrum“ war ausser Rand und Band und war der Anfang vom Ende. Statt sich an der eigenen Nase zu nehmen, wurden Schuldzuweisungen gemacht, die für das Miteinander in der Deckung pures Gift war.

Es war unansehnlich, wie vor allem die RAM-Spieler weit von einer „Normalform“ entfernt waren und sich immer wieder auf die gleiche Art düpieren liessen.

Leider änderte sich dies in der 2.Hälfte nur unwesentlich, auch wenn der gegnerische Coach gegen Ende seine junge Garde spielen liess. Bis zu jenem Zeitpunkt lagen die „Weiss-Schwarzen“ mit bis zu 4 Toren im Rückstand.

Ursache war einerseits das ungenügende Zurücklaufen und der Angriff-Verteidigungswechsel mit Fabrizio Holenstein und Jan Brülisauer als Abwehrchef, der schon nach 20 Minuten (!) mit 2 Zeitstrafen belastet war. „AG Ost“, für sein schnelles Spiel bekannt, nützte dies geschickt aus, bis sich die Forti-Defensive sortiert hatte.

Auf der anderen Seite der Bilanz stehen die 33 Tore. Eigentlich auch eher unüblich! Normalerweise müsste das für einen Sieg reichen, doch ist bei einem fehlenden kollektiven „Feuer“ in der Verteidigung schlussendlich doch nichts Zählbares zu holen. Der Umstand, dass wegen Ferienabsenzen zu wenig Wechselmöglichkeiten bestanden, kann nur dafür herhalten, dass den Spielern, die in Sachen Selbstwahrnehmung noch Defizite aufweisen, der Gang zur „Kühlbox“ für ein paar Minuten gut getan hätte…

Zum Glück haben die Forti-Jungs noch eine Gelegenheit zur Wiedergutmachung! Am kommenden Samstag, 13.04.19 geht es zum Absteiger Suhr Aarau. Zur „High Noon“-Zeit um 12.00 Uhr kommt es in der Aarauer Schachenhalle zum „Duell“.

Die Aargauer müssen trotz zweier Siege in den letzten beiden Spielen in den sauren (Abstiegs-) Apfel beissen. Die Gossauer mit 2 Niederlagen im Gepäck müssen wieder zu ihrer wahren Stärke in der Defensive finden, um die Saison mit einem Sieg abschliessen zu können. Damit wäre auch der 5.Rang in der Tabelle gesichert, den die Fürstenländer schon seit geraumer Zeit verteidigen konnten. Dafür lohnt es sich nochmals Vollgas zu geben!

HOPP FORTI!!!

Ohne Teamgeist in die Niederlage geschliddert sind:

Besmir Avdili, Noah Küffer; Damian Bruggmann, Jan Brülisauer, Fabrizio Holenstein, Etienne Kobler, Keichi Preisig, Manuel Rajkovic, Jerome Rutz, Silvan Rügge und Marco Streule

Abwesend: Leo Baumgartner, Joel Locher, Gianin Santeler (alle Ferien) und Matteo Etter (krank)

Gianni Keller und Daniel Rutz