Damen 1 - nichts ausser Dreckwäsche!

Nach einer fehlerhaften Leistung und Niederlage im letzten Spiel gegen Kreuzlingen, wollte man es diesen Samstag besser machen. Mit mehr Sicherheit, verbesserter Defensivarbeit und vor allem Lockerheit sollte ein Sieg realisiert werden. Davon, dass es eine kräfteraubende und damit schweisstreibende Aufgabe wird, gingen die Damen aus.

Das Spiel begann und direkt übernahmen die Gäste die Regie über das Geschehen. Mit viel Bewegung und immer wieder veränderten Positionen wollten das Heimteam die Verteidigung überlisten. Spätestens da scheiterten die Damen jedoch an sich selbst oder der Torhüterfrau. Somit konnte in den ersten 20(!!) Minuten kein Tor aus dem Spiel erzielt werden. Einzig vom Strafpunkt aus konnten drei Treffer verbucht werden. Damit ist der Spielstand einfach zu beschreiben. Die Gäste agierten mit viel Tempo, Kraft und Biss im Angriff, wie auch in der Deckung. Die SG Uzwil/Gossau lief dem Geschehen hinterher. Beim Seitenwechsel zeigte die Hallenuhr einen Spielstand von 5:11 an.

Mehr von allem! War kurz und bündig die Forderung der Trainer in der Halbzeit. Vorne sicherer den Ball laufen lassen, gleichzeitig mehr Dynamik in den Spielaufbau einbauen und in der Defensive mit Köpfchen und vor allem Körper verteidigen.

Es wollte nicht gelingen. Auch die nächsten Minuten zeigten auf, dass es heute definitiv nicht der Abend des Damen 1 war. Im Vergleich zur ersten Halbzeit gelang es dem Heimteam einige schnelle Gegenstösse über den linken Flügel zu laufen und in Punkte um zu wandeln. Schlussendlich fehlte es im Angriff aber an zu Vielem. Strukturlos wirbelten die Damen umher, versuchten auf Tor anzugreifen, wurden aber von der kompakten Verteidigung gestoppt. Ohne weitere Inputs oder besserungsversprechenden Ansagen spielte man die Minuten herunter. Schlussendlich ist eine enttäuschende, ja fast beschämende Leistung, mit einer klaren Niederlage zu akzeptieren (12:24). Am Schluss bleibt dem Heimteam nur ein Haufen verschwitzter Wäsche…

Zwei Wochen Zeit bleiben, um wieder Kurs aufzunehmen. Den Kopf frei zu bekommen von all den Nebenschauplätzen und dann wieder fokussiert auf das Feld zu laufen und aufzuspielen. Das Damen 1 kann es definitiv besser. In diesem Sinne ein lautes, motivierendes und vor allem leidenschaftliches HOPP SG!! HU!