Die gemachten Erfahrungen sind wichtiger als das Resultat!

 

Alle Spieler durften nochmals „Inter-Luft“ schnuppern!

GC Amicitia Zürich   :   SG Fürstenland Handball   34 : 18  (15:6)

Die Schlussrunde in der Inter-Abstiegsrunde führte die RLZ-Jungs in die ehrwürdige Saalsporthalle nach Zürich!

Der Gegner GC Amicitia musste mit 5 Toren gewinnen, um auch nächstes Jahr interregional spielen zu können.

Dementsprechend nervös starteten die Einheimischen in die entscheidende Partie. Bei den Fürstenländern stand nicht das Resultat im Vordergrund, sondern die Chance, dass alle RLZ-Jungs nochmals erfahren durften, was es heisst im Inter zu spielen.

Von der Körperlichkeit her waren die Zürcher deutlich überlegen! Einerseits betraf dies die Grösse und das Gewicht, aber auch das Tempo! Das defensive 5:1-System war wiederum „Gift“ für die „Weiss-Schwarzen“, die dank dem Entgegenkommen von GC Ami in den traditionellen weissen Tenüs spielen durften.

Die im Amicitia-Orange auflaufende Heimmannschaft legte nebst der defensiven Art auch eine zupackende auf die Platte. So geschah es, dass die Ostschweizer immer wieder in ein Zeitspiel liefen…

Nach dem 4:4 und dem Blockwechsel beim 6:4 für „Orange“ war Ende der Fahnenstange! Dazu griffen offenbar die Zürcher nochmals so richtig in die Harzbüchse und diese „Falle“ schnappte dann auch bei den harzungewohnten Jungs zu…

Fortan gelang den unterlegenen Gästejungs nicht mehr viel. 15:6 zur Pause!

Etwas mehr Abstand und mehr Mut im Angriff! Diese Devise „vorne“ beherzigten die RLZ-Junioren etwas vermehrt, wodurch auch Siebenmeter herausschauten. Damian Pfründer, der beste Fürstenland-Spieler versenkte diese, bis auf einen Ball, souverän. Der Score stieg somit über die geforderte „Norm“ von mindestens 12 Treffern in Halbzeit 2!

Christoph Frick und Tim Bolliger liessen ihre Klasse auf der rechten Seite aufblitzen, während Dario Häfliger doch auch mal auf „Rückraum links“ sein Können zeigte. Nevio Niederer wühlte zwar als Playmaker die GC Ami-Deckung auf, blieb aber zu oft in der massierten Verteidigung hängen.

Bis auf die letzten Minuten spielten die beiden Goalies leider keine Rolle. Nils Schildknecht konnte gegen Ende der einseitig klaren Partie noch ein paar Paraden zeigen. Die Geschosse des Zürcher Shooters waren einfach auch zu scharf geworfen. Zudem trafen die Stadtzürcher einfach auch zu präzise in die hohen Ecken.

Es war eine tolle Performance der vielen Eltern und der „Bank“, dass das „Let’s go Fürschteland“ dem Siegesgesang von Ami GC bis zur letzten Sekunde Paroli bot und die Saalsporthalle doch noch so etwas wie Stimmung erlebte.

Auf dem Rückweg machte die Fürstenland-Familie noch einen Stopp im „Mäc“ in der „Thurau“! Ein letzter Akt des Fürstenland-Projektes der Saison 2018/19!

Es war sehr wichtig für die Jungs diese Inter-Erfahrung zu machen! Nun geht es entweder ins U15 oder aber, weil die Truppe vorwiegend mit den Jahrgängen 2007 bestückt ist, in eine sehr hoffnungsvolle neue Saison. Darauf freut sich der Schreibende schon jetzt! Ein paar dieser jungen Rohdiamanten dürfen sich im U15 Elite-Trainingslager im aargauischen Stein Bustelbach zeigen und weitere wichtige Erfahrungen auf dem Weg zum jungen Leistungssportler machen.

Ein riesengrosses MERCI VILMOL gebührt den Eltern aus den RLZ-Partnervereinen Wittenbach, Flawil, Herisau und Gossau, die immer dafür sorgten, dass der RLZ-Gedanke auch lautstark auf der Tribüne gelebt wurde!

Die Vorfreude auf die neue Ausgabe 2019/20 ist gross!

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

Einen letzten gemeinsamen Auftritt hatten:

Nils Schildknecht, Naum Schurter; Tim Bolliger, Noah Fässler, Christoph Frick, Dario Häfliger, Nima Knöpfel, Mateo Ljubetic, Nevio Niederer, Damian Pfründer, Leandro Schär, Elio Solèr, Fabio Steingruber und Fabrice Uhler

Abwesend: Leon Schurter (krank). Jamil Sostizzo (Ferien)

Gianni Keller