Ein 10'-Blackout führt zur Niederlage!

 

Die übertragene Verantwortung nur teilweise nutzen können!

SG Pilatus   :   TSV Fortitudo Gossau             36   :   24  (15:12) 

Ein Timeout Fortis in der 26.Minute beim Stand von 11:11 und einem tipptoppen Teamauftritt bis anhin, sollte in erster Linie zum Durchschnaufen dienen und andererseits eine offensichtliche Schwachstelle im körperlich starken Defensiv-Kollektiv der Luzerner ausnutzen lassen.

Offenbar war der junge Linkshänder auf Halblinks (!) mit diesem „Tipp“ überfordert und produzierte gleich 3 technische Fehler und begünstigte den Innerschweizern einen 1:4-Lauf, der zum 15:12 zur Halbzeit führte.

Ein miserabler Start nach der Pause führte die Forti-Jungs bis zur 36.Minute und einem 0:4 auf die Verliererstrasse!

Diese Phase vor und nach der Pause lässt den dynamischen und sehr willigen Auftritt der ersten 25 Minuten vergessen. Was wäre wohl bei der SG Pilatus passiert, hätte Etienne Kobler beim Siebenmeter wenigsten den Abpraller noch verwandelt und ein 9:11 hätte auf der Anzeigetafel gestanden… Offenbar wurde der Fortitudo doch etwas unterschätzt, waren die körperlichen Vorteile der Stammsieben, doch eher auf Pilatus-Seite.

Der Umstand, dass der SHV ein Sondertraining für Kandidaten des Förderlehrganges kurzfristig in sein Programm aufgenommen hat, „beraubte“ dem Forti-Team mit Jan Brülisauer, Marco Streuli und Jerome Rutz gleich die 3 besten Spieler. Dass der zuständige Nationaltrainer jedoch nicht an diesem Lehrgang teilnehmen konnte, wirft Fragen auf…

Auf Luzerner Seite waren es die beiden besten Rückraumspieler, die fehlten. Der Ersatz auf Rückraum links war allerdings auch nicht so übel. Mit einer 9/14-Bilanz machte er den Unterschied aus.

Mit bis zu 14 Toren lagen die Gossauer im Hintertreffen, als in der Schlussphase noch einmal, wohl wegen der bezogenen Prügel, aus Frust ein Ruck durch Gianin Santeler und Silvan Rügge ging.

Mit mutigen und entschlossenen Rushes preschten sie (endlich) in die Lücken und polierten ihre persönliche Trefferquote auf.

Ohne das angesprochene 1:8-Debakel hätten sich die Fürstenländer noch achtbar aus der Affäre ziehen können, denn das Endresultat kommt nun schon etwas gar brutal daher. Auch wenn natürlich die Deckung schon weniger Stabilität auf die Platte bringen konnte, wie auch beide Torwarte einen eher schwachen Tag einzogen.

Nicola Peyer hat sich dank guter Leistung im „Futuro“ ein Elite-Aufgebot verdient und sich mit einem verwandelten Penalty auch gleich selber positiv beschenkt.

Ebenso positiv mitzunehmen ist hoffentlich die Erkenntnis, dass wegen den Abwesenden vom RL und RR deutlich mehr „Betrieb“ gemacht werden musste. Im Vollbestand würde daraus eine grössere Druckentwicklung entstehen, die den Forti etwas unberechenbarer machen würde.

Am kommenden Samstag, 16.März 2019 gastiert mit Future Bern eine Mannschaft in der Buechenwaldhalle, die sich momentan auf dem ungemütlichen Rang 10 befindet.

Nach sehr langer Zeit besteht die Chance, dass das RLZ-Team auf fast alle Kaderspieler zurückgreifen kann. Das ist doch eine gute Ansage!

HOPP FORTI!!!

Leider ohne Punkte aus der Innerschweiz kehrten zurück:

Besmir Avdili; Noah Küffer; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Fabrizio Holenstein, Etienne Kobler, Joel Locher, Nicola Peyer, Manuel Rajkovic, Silvan Rügge und Gianin Santeler

Abwesend: Jan Brülisauer, Jerome Rutz, Marco Streule (alle Lehrgang), Matteo Etter (verletzt)

Gianni Keller und Daniel Rutz