Eine klare Sache, leider!

 

Eine Grenzerfahrung in Sachen Körper, Dynamik und Ohnmacht gegen ein recht defensives Abwehrsystem!

Die erwartete Herausforderung an das erste Spiel mit einem Harzball, sowie das Wissen, dass ein sehr starker Gegner aus Zürich in die Buechenwaldhalle kommt, löste bei den Fürstenländern einen kribbeligen Vorstartzustand aus.

Die Vorfreude wurde getrübt, als frühmorgens die Krankheitsmeldung vom Captain und „Hirn der Mannschaft“, Damian Pfründer“ eintraf.

Zum Glück war da Nevio Niederer, der diesen Part auch schon gespielt hat und dies, solange die „Weiss-Schwarzen“ im Normalverbund auftraten, auch sehr gut lösen konnte und auch für das 1:0 zuständig war.

Zudem „gewann“ er die Ballwahl, wodurch sichergestellt war, dass die „Klebe“ kein Stressfaktor wurde…

Überhaupt startete das Heimteam sehr gut in die Partie! Nach rund 10 Minuten und einem Torwart-Duell stand es erst 4:2 für die RLZ-Jungs!

Dann kam mächtig Sand ins Fürstenländer Getriebe! Das 5.Tor gelang Nima Knöpfel erst 12 Minuten später, während GC Ami deren 7 auf der Anzeigetafel hatte. Der Pausenstand von 6:10 zeigte auf, dass die defensive 5:1-Deckung der Stadtzürcher zur Knacknuss wurde. Körperlich robust und geschlossen, trieb es das Heimteam im Rückraum immer wieder in die Querbewegungen, was zu einer „Kaninchen vor der Schlange“-Haltung führte.

Gelang endlich mal ein Torwurf war dieser dann zu wenig präzis oder ein mögliches Foul wurde nicht „belohnt“.

10 Tore zu erhalten war dann gar nicht so schlecht, doch war es an Naum Schurter gelegen, der einige starke Paraden zeigen konnte, solange die Würfe in seine Reichweite kamen. Ein grosses Manko lag allerdings darin, dass noch zu viele Jungs es scheuen, den Körper rigoroser einzusetzen und noch viel „böser“ sein dürfen!

In der Garderobe wurde eine Variante mit 2 Kreisläufern angeschaut, die noch nie geübt wurde. Diese Lösung sollte die Kreisläufer oder die Aussen in Abschlusssituationen bringen.

Nach einer Fehlerorgie und nur einem Treffer durch Linksaussen Elio Solèr stand es nach knapp einer Viertelstunde 7:16! Die physische und entschlossenere Präsenz der Zürcher setzte sich fast logisch durch, auch wenn sich einige Jungs in der Deckung derart einbrachten, dass es auch mal „chlöpfte“. Das ist dann eben Inter-Härte, die es auf die Platte zu bringen gilt.

Die „Notvariante“ klappte dann insofern doch noch, dass der eigene Score nach 60 Minuten immerhin noch verdoppelt wurde und das 14:24 Endergebnis ganz klar aufzeigte, dass das Fürstenlandteam gegen diese U13 Intermannschaft an diesem Sonntagmittag zu wenig Durchschlagskraft im Rückraum entwickeln konnte und zu viele technische Ungenügsamkeiten an den Tag legte.

Am Samstag, 16.03.2019, 10.30 Uhr, kommt mit den Seen Tigers eine Truppe zum nächsten Heimspiel, die es den RLZ-Jungs wieder eher erlauben dürfte, auf Augenhöhe, im wahrsten Sinne des Wortes, agieren zu können. Bis dann ist der doch etwas „brotlose“ Auftritt gegen GC Ami sicher wieder aus den Köpfen gewichen!

 

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

 

Ein „Lieferwagen gegen Lastwagen“-Erlebnis zu verkraften haben:

Naum Schurter; Tim Bolliger, Noah Fässler, Christoph Frick, Dario Häfliger, Nima Knöpfel, Mateo Ljubetic, Nevio Niederer, Leandro Schaer, Leon Schurter, Elio Solèr, Jamil Sostizzo und Fabrice Uhler

Abwesend: Damian Pfründer (krank), Nils Schildknecht(Skiunfall, Videomann)

Gianni Keller