MU15 Elite: Eine bittere und schwerwiegende Niederlage!

 

Die „Abstiegstür“ aus dem Elite wurde leider aufgemacht!

Fortitudo Gossau   :   Handball Stäfa    29 : 34 (15:15)

 Vielleicht waren es die 4 vergebenen Topchancen und die eingehandelten Zeitstrafen in der 3.Viertelstunde, die schlussendlich diesen Abstiegsknüller entschieden haben.

Es wäre nämlich endlich eine Gelegenheit geboten worden, ein erstes Mal in dieser Partie in Führung gehen zu können und sogar mit mehr als einem Tor Differenz, das Spiel an sich zu reissen.

Die „Weiss-Schwarzen“ lagen von Beginn an immer mit 1 bis 2 Toren im Hintertreffen gegen die Jungs von der Zürcher Goldküste. Dieses immer wieder Heranrobben strapazierte den angeschlagenen Forti-Karren in der 1.Hälfte. Trotzdem gelang es unter der umsichtigen Spielführung durch Etienne Kobler, mit Beharrlichkeit und vielen guten Szenen in Schlagdistanz mit den Stäfnern zu bleiben, die in Sachen „Körper“, wen wunderts; überlegen waren.

In solchen Schicksalsbegegnungen würde der Trainer natürlich in stärkster und gesunder Formation antreten wollen. Mit Joel Locher, für den die Saison wohl vorbei sein dürfte, sowie (fast) ohne den Topscorer Leo Baumgartner, der sich in der Schule (…) an der Hand verletzte, fehlten Torgaranten. Dazu gesellten sich die Skilager- und Ferienabsenzen, die ebenfalls ihre Spuren hinterlassen haben dürften.

Keichi Preisig als „Leo-Ersatz“ glich mit einer Topleistung eines der Mankos mehr als aus! Matteo Etter machte auch sehr viel Gutes, solange die Kräfte reichten. Gleiches gilt auch für Damian Bruggmann, der die gute Performance in der 1.Hälfte, nicht mit in die Zweite nehmen konnte.

Das Timeout in der 45.Minute nach dem eingangs geschilderten negativen Spielverlauf und 22:25 Toren, löste beim Trainer eine Art Ohnmachtsgefühl aus. Und trotz allem sollte der angeschlagene Forti-Karren nochmals auf die Spur zurückgepusht werden.

Leider entwickelte sich die letzte Viertelstunde zu einem wahren Flickwerk! Matteos Fuss schmerzte, das Strafenverhältnis von 5:1 zuungunsten der „Weiss-Schwarzen“ vernichtete weitere Energien, wodurch die Physis und die Energiereserven der Zürcher das Momentum auf deren Sieg kippen liessen.

Die „Ausgangslage“ gab vor allem Nevio Niederer sehr viel Spielzeit, der als Rechtshänder die hinterlassene Lücke des Stamm-Linkshänders füllen musste. Der U13 Spieler machte dies hervorragend. Vor allem in der Defensive zeigte er sehr viel Biss und Cleverness.

Auf der Königsposition „Rückraum links“ durfte sich auch sein Alterskollege Dario Häfliger zeigen. Sein Gegenstosstor dürfte ihm sehr gut getan haben. Der Spielstand erlaubte es auch, dass Naum Schurter im Tor noch zu Einsatzzeit kam, womit doch noch alle anwesenden Kaderspieler auf der Platte waren.

Es gilt nun dieses Misserfolgserlebnis zu verdauen und zu hoffen, dass sich der Forti-Karren einigermassen „erholen“ wird, damit die definitive Abstiegsentscheidung noch lange hinausgezögert werden kann.

Am nächsten Sonntag, 02.02.20 um 16.00 Uhr geht es in die Saalsporthalle nach Zürich. GC Amicitia wird einen Gegner darstellen, der nur in bestmöglicher Fitness und mit möglichst „prallem“ Kader „geärgert“ werden kann.

Umfallen darf man, liegen bleiben nicht!

HOPP FORTI!!!

Sich wieder aufrappeln müssen:

Noah Küffer, Naum Schurter; Leo Baumgartner (mit Handverletzung), Damian Bruggmann, Matteo Etter, Dario Häfliger, Etienne Kobler, Laurin Müller, Nevio Niederer,  Damian Pfründer, Keichi Preisig und Fabio Sutter

Abwesend: Christoph Frick (Ferien) und Joel Locher (verletzt)

Gianni Keller und Raphael Kobler