MU15 Elite: Pleiten, Pech und Pannen!

 

Chancenlos durch die Schweiz!

SG Lakeside Wcker Thun/Steffisburg   : Fortitudo Gossau          36 : 23 (18:12)

In Anlehnung an den Text im Lied von Helene Fischer „Atemlos durch die Nacht“ gestaltete sich der Trip an den Thunersee für das U15 Elite-Team als Mission „Chancenlos durch die Schweiz“!

Bereits der Start verlief „holprig“, denn die Appenzeller Jungs warteten in der Buechenwaldhalle und Noah Küffer wurde von der Pünktlichkeit des „ÖV“ im Stich gelassen, sodass bereits ab Marktplatz Gossau der zeitliche Fahrplan in Verzug geriet.

Dieser Rückstand auf die Marschtabelle wuchs dann leider noch auf 45 Minuten an, weil offenbar alle „Verrückten“ im Mittelland unterwegs waren und die Forti-Jungs sich von Stau zu Stau quälten, was zur Massnahme führte, dass der Kobler-Bus zur Garderobe umfunktioniert werden musste…

Das Passieren der Unfallstelle zwischen Bern und Thun war dann noch der negative Höhepunkt auf der Anreise, die 15 Minuten vor Spielbeginn (…) und nach 3 ¼ Stunden Fahrt endlich in der Lachenhalle ihr Ende fand.

Leider liessen die Gossauer die „Verrücktheit“, die auf der Strasse herrschte, auf der „Platte“ vermissen! Analog der Lakeside Challenge-Erfahrung im August, sahen sich die Fürstenländer bereits nach 6 Minuten mit einem 0:5-Resultat konfrontiert!

Die Teamleader Etienne Kobler, Damian Bruggmann und Leo Baumgartner, der allerdings erkältet aus dem Skilager zurückkam, produzierten Eigenfehler, die den äusserst motivierten Thunern in die Karten spielten.

Das notwendig gewordene frühe Timeout nützte nur bedingt, denn von „Piraten“ in der Deckung war zu wenig zu sehen. Offenbar waren es gemäss Statistik schlussendlich 51 Abwehraktionen, denen der gewohnt gut disponierte Torhüter Noah Küffer gegenüber stehen musste.

Standhandball im Angriff führten zur Zeitspielanzeige der beiden Schiedsrichter aus der Romandie, die eine klare Linie vermissen liessen und ebenso wenig glänzten konnten wie die Gossauer-Jungs.

Das 18:12 bei Halbzeit widerspiegelte die dürftige Leistung der Forti-Truppe, die ohne den ferienabwesenden Matteo Etter auch keine Wirkung aus dem Rückraum erzielen konnte. Damian Bruggmann wäre hierzu noch der Geeignetste, doch agierte er leider zu oft zu harmlos.

Die Szenerie in Halbzeit 2 änderte sich nicht! Keichi Preisig kämpfte zwar weiterhin in „Samurai-Manier“ gegen den „Thuner-Kristopans“ im ungleichen Duell und Fabio Sutter wehrte sich als „Hinten Mitte“ seinen Möglichkeiten entsprechend. Die 5 Zeitstrafen konnte er zum Verschnaufen nutzen, weil er zwangsläufig praktisch durchspielen musste…

Mit 18:11 verliefen auch die zweiten 30 Minuten ähnlich. Erwähnens- und bemerkenswert waren jedoch die Auftritte von Damian Pfründer und vor allem diejenigen der beiden U13-Jungs Nevio Niederer und Dario Häfliger.

Damian zeigte endlich wieder einmal mehr Durchschlagskraft im Angriff und versuchte dem grossen Linkshänder auch mal „weh“ zu tun. Dass Skiferien und nur ein Traing am Freitag auch was Gutes sein kann, bewiesen die beiden Jüngsten, die sich doch mit je 3 Toren belohnen konnten.

Ihnen war es dann auch geschuldet, dass nach der Abfahrt in Thun mit dem herrlichen Bergpanorama im Rückspiegel, der Zwischenhalt im „Mäc“ in Kölliken gerechtfertigt war.

Diese, für die Forti-Jungs „angenehme“ und letzte Verspätung des langen Tages, gehörte zu den wenigen positiven Aspekten eines insgesamt doch „chancenlosen“ Ausfluges ins Berner Oberland…

Der Schreibende freut sich auf das nächste, etwas näher gelegene Auswärtsspiel am 29.Februar 2020 gegen „OHA“. Hierbei ist die Hoffnung mit verbunden, dass das Derby im Athletikzentrum mit Spielbeginn um 12.30 Uhr, bis dahin mit möglichst vollständigem und gesundem Kader in Angriff genommen werden kann.

HOPP FORTI!!!

Nur bedingt der Chancenlosigkeit getrotzt haben:

Noah Küffer; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Christoph Frick, Dario Häfliger, Etienne Kobler, Laurin Müller, Nevio Niederer,  Damian Pfründer, Keichi Preisig und Fabio Sutter

Abwesend: Matteo Etter (Ferien), Joel Locher (verletzt) und Naum Schurter (krank)

Gianni Keller und Raphael Kobler