MU15Elite - Durchs Doppelwochenende geschlagen

SG Fortitudo Gossau - HSC Suhr Aarau 31:28 (14:14)

Dem 7 gegen 6 getrotzt

Am Samstag spielte die jüngste Elite-Truppe zu Hause gegen Suhr Aarau. Die Ostschweizer griffen dabei auf 6 Spieler mit jungem Jahrgang zurück und liessen diese Erfahrungen auf höchster Spielstufe sammeln. Unter anderem erfreulich ist, dass es der junge Kozar auf die Scorerliste geschafft hat. 

Unerwarteterweise traten die Aarauer über knapp 45 Minuten mit einem Feldspieler mehr an, womit die Fürstenländer zu Beginn etwas überfordert waren. Die Ostschweizer fingen sich aber und konnten durch mehrere Würfe ins leere Tor im Spiel bleiben und ein Unentschieden zur Pause halten.

Durch Technische Fehler und Zeitstrafen seitens des HSC Suhr Aarau gelang es den Fürstenländern, etwas Distanz zu gewinnen und in Führung zu gehen, welche schlussendlich dann auch gehalten werden konnte. Für einmal war die Defensive der RLZ-Jungs kompakt genug, dass man nicht über dreissig Tore kassieren musste. Ist da vielleicht gegen Saisonende eine Besserung in Sicht?

Pfadi Winterthur - SG Fortitudo Gossau 37:24 (18:10)

Kampflos geschlagen gegeben

Um auf die obenstehende Frage zu antworten: Nein. Denn gleich tags darauf ging es nach Winterthur in die AXA Arena. Unter anderem stand auch dort die Ausbildung der jungen Spieler im Vordergrund. Trotzdem ist dies keine Ausrede für die zu hohe Niederlage. Gegen Pfadi Winterthur brachten die Fürstenländer nach dem erfolgreichem Samstag leider keine Spannung mehr hin, wodurch man sich kampflos geschlagen geben musste.

Ein paar Jungs waren bereits nach dem 5:0-Lauf von Pfadi in der Garderobe. Und so plätscherte über 60 Minuten ein Spiel einfach so dahin. Der Mannschaft fehlte Charakter. Nun haben die Jungs zwei Wochen Spielpause bevor es noch genau zwei Mal heisst: Gemeinsam die letzten Saisoneindrücke geniessen, zwei Mal miteinander voll Gas!

Über das ganze Wochenende im Einsatz standen:

Angehrn, Rudolf, Schilknecht; Gal, Gees, Häfliger, Hefti, Hernandez, Knöpfel, Kozar, Ljubetic, Mouidi, Niederer, Rütsche, Schär, Solèr

gecoacht von Dörig und Pataky