MU17 Elite - In den Spitzenspielen steckt der Wurm drin

TSV Fortitudo Gossau - HSG Nordwest 22:25 (12:13)

Die Forti-Truppe kann dieses Jahr im Elite sehr gut mithalten, ja sogar um den Meistertitel spielen. Bislang wurden sämtliche Pflichtaufgaben erfüllt. Doch gegen die drei Topteams aus Winterthur, Aarau und Nordwest gingen die Spitzenspiele in der Hinrunde jeweils verloren. Trotzdem stehen die Forti-Jungs vor dem Spitzenspiel auf dem für das Play Off Finale qualifizierenden zweiten Platz. Will man diesen am Ende noch besetzen, sollten in der Rückrunde auch die Spitzenspiele gewonnen werden.

Der Start missfiel leider völlig. Die Deckung war zwar ganz in Ordnung doch im Angriff reihte sich Fehler an Fehler. Die Gäste konnten relativ locker mit 10:5 in Führung gehen. Dank einer Glanzleistung von Schlussmann Niedermann und dem endlich gefundenen Fokus, konnten die Ostschweizer mit einem Teamesprit zum 10:10 aufholen bis sich wieder erste Fehler einschlichen.

Der Start in die zweite Hälfte gelang den Fürstenländern. Sie konnten erstmals in Führung gehen. Doch dann steckte wieder einmal der Wurm drin. Wie bislang in jedem Spitzenspiel kommen viele dominante Spieler nicht auf ihr Niveau. Die ansonsten für Tore garantierte Flügelzange Schneider-Osterwalder garantierte im Spitzenspiel leider eher technische Fehler. Die Angriffe wurde viel zu früh und mit der Brechtsange abgeschlossen. So gehen die Basler leider wieder in Führung und können diese bis am Ende durchziehen.

Um das Saisonziel mit der Play Off Qualifikation noch zu erreichen, müssen für den Rest der Saison sowohl die Pflichtaufgaben wie aber auch die Spitzenspiele erfolgreich absolviert werden. Dank der Niederlage ist man aber auch auf Schützenhilfe angewiesen. Doch die Hoffnung stirbt zu Letzt. Also den Kragen richten und wieder mit Vollgas in das letzte Quartal.

Das Spitzenspiel verloren haben: Niedermann (15 Paraden), Mannhart, Mitrovic, Zeller (3), Osterwalder (/4), Inauen (1), Ochsner, Sostizzo, Peyer (2), Conscience, Schneider (2), Kuhn (6), Labriola und Mosimann (4) gecoacht von Kramer, Osterwalder, Dörig und Manser (v)