MU17 Futuro - Hinten Kampf, vorne Krampf!

HC GS Stäfa – TSV Fortitudo Gossau Futuro 23:22 (15:14)

Die Gossauer Futuros besammelten sich bereits um 08:15 Uhr am Samstag, den 26. Januar, am Marktplatz in Gossau. Die Futuros erreichten um 09:30 Uhr die Sportanlage Frohberg. Nach kurzem Spaziergang, nach 75 Minuten Autofahrt doch zu empfehlen, versammelte man sich in der Garderobe und sprach über die Ziele und Aufgaben für die Mannschaft. Die Deckungsarbeit sowie Emotionen, beziehungsweise der gesunde Kampf, waren gewünscht vom Trainerteam.

Die Jungs konnten diesbezüglich wieder Fortschritte machen und wussten in der Deckung zu überzeugen. Leider kann man dies vom Angriff weniger sagen. Die Futuros kippten wieder unter die 45 % in der Chancenverwertungsquote.

Die weiss-schwarze Deckung glich schon fast einem 3:3 als einem 3:2:1. Man wusste die grossen Lücken zu schliessen und zeigte ein geschlossenes Abwehrkollektiv. Anzustreichen sind hier eigentlich nur die Abpraller, welche alle samt verschlafen wurden.

Vor allem die zweite Hälfte kann vom defensiven Aspekt her mit nur acht Gegentoren als erfolgreich betrachtet werden. Einzig im Angriff war man zu wenig effizient. Unnötig genommene und halbherzig abgeschlossene Würfe liessen nur acht Tore für die Weiss-Schwarzen zu. Den Sack konnte man im entscheidenden Moment nicht zu machen. So kippte die Partie auf Seiten Stäfa, die mit schnellen Gegenstössen cleverer agierten und davonzogen. Mit einer letzten taktischen Finesse konnte man noch einmal mit einem Tor rankommen, das Spiel dauerte dann aber zu wenig lange, als dass man den Ausgleich hätte erzielen können.

Nun folgen zwei Wochen Pause, ehe man die erste Heimpartie in Angriff nehmen kann. Die SG Muotathal/Mythen-Shooters kommen nach Gossau. Bis dahin kann man taktisch noch ein wenig schleifen, damit man nicht nur in der Defensive einen guten Kampf hat, sondern auch in der Offensive. Auf geht’s.

In der Deckung und im Kampfgeist eine positive Entwicklung gezeigt haben:

Schönenberger, Stevic; Bettenmann, Diem, Dulkanovic, Gönültas, Kobler, Labriola, Lüchinger, Ochsner, Rutz, Santeler, Schoch, Truniger

gecoacht vom Dörigschen Duo.