MU19 Inter - Ein gutes Pferd...

HSG Aargau Ost - TSV Fortitudo Gossau 20:21 (12:12)

Nach dem viel umjubelten Derbysieg vom vergangenen Samstag sind die Forti-Jungs auch rechnerisch sicher in der Finalrunde. Trotzdem sind noch zwei Spiele zu absolvieren. In denen will man natürlich noch einen Schritt weiter kommen, die weisse Weste bewahren und auf keinen Fall den Wettkampf verfälschen. Trotzdem kann man die zwei Spiele natürlich mit einem anderen Augenmerk angehen. So liess Trainer Kramer einige Spieler zwecks Erholung und Genesung sowie Konzentration auf das 1. Liga-Spiel zu Hause und bot fünf U17-Spieler auf und wollte allen Akteuren ihre im Training verdiente Einsatzzeit gewähren.

Der Start verlieft nach Mass. Rasch gingen die Gäste aus dem Osten in Führung. Doch es war nicht zu übersehen, dass es für die Aargauer das Spiel der letzten Chance war, sich für die Finalrunde zu qualifizieren. Sie waren deutlich bissiger als die Schwarz-Weissen. Ihre grossgewachsenen Rückraumspieler fanden über Distanzwürfe immer wieder den Weg zum Tor. So bot sich dann ein ausgeglichenes Spiel, bei dem sich die Fortianer nur so weit streckten, wie es nötig war. Es ist leider ein Markenzeichen der MU19 2018/19, dass man sich jeweils dem Gegner anpasst. Schön ist aber, dass man auch nie nervös wird und die Spiele stets für sich entscheidet. Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss.

In der zweiten Hälfte wussten die Fürstenländer vor allem in der Deckung mit Schlussmann Mannhart zu überzeugen. Trotz eher mässigem Angriffsspiel konnten die Gossauer so eine Dreitoreführung herausspielen. Am Ende gab es dann leider noch eine Zeitstrafe an der anderen, was die Aargauer nochmals hoffen liess. Doch der Sieg der Gossauer konnte nicht mehr ins Wackeln gebracht werden.

Am 8. Dezember folgt dann noch das letzte Spiel der Hinrunde im Derby gegen den TV Appenzell, in dem man auch zwecks Goalsponsoring  vor allem Offensiv besser überzeugen möchte.

Die weisse Weste bewahrt haben: Moser, Gutmann (3), Verlezza, Garbini, Stadler, Bischofberger (1), Rügge, Schneider (4), Buchegger (6), Huber (3/2), Mosimann (2), Mannhart (6 Paraden) und Niedermann (6 Paraden) gecoacht von Kramer