MU19 Inter - Zukunftsteam nimmt das Schicksal in die eigenen Hände

Red Dragons Uster - Fortitudo Gossau 19:23 (13:12)

Am späten Sonntagnachmittag stieg das Spitzenspiel in der Finalrunde zwischen den zwei ungeschlagenen Teams. Die Spiele in der Qualifikation konnten die Ostschweizer jeweils knapp für sich entscheiden. Die Forti-Jungs waren von einer Grippewelle geplagt und mussten deshalb auf ihre vor allem im Angriff wichtigen Stützen Huber und Brülisauer verzichten. Doch das gab auch die Chance für die Jungen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Insgesamt fünf Spieler aus der U17 waren im Aufgebot.

Das Spiel startete ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die roten Drachen, die es immer wieder erreichten, den Innenblock nach Vorne zu ziehen und dann über den Zweikampf und im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer zu Torchancen zu kommen. Im Angriff musste man sich zuerst mal mit der defensiven 6:0-Deckung mit pressenden Aussenspieler zurecht finden. Wie schon angetönt, fehlten nämlich die nominellen Shooter.

Nach einem Time Out stand die Forti-Deckung dann wesentlich kompakter und konnte mit dem starken Torhüter Halter ins Spiel finden. Über mehrere Tempogegenstösse gelang es sogar kurz in Führung zu gehen.

In der zweiten Halbzeit stellten die Weissen ein wahrliches Bollwerk auf. Sage und Schreibe lediglich sechs mal konnten die Zürcher einnetzen und davon waren einige noch glücklich resp. unglücklich für die Gossauer. Mit der gewonnenen Sicherheit liess es sich auch einfacher und mutiger angreifen. Obwohl man über das gesamte Spiel nie wirklich souverän im Angriff war. Dank der Topleistung in der Defensiven ruderte das Fortischiff je länger je mehr in den sicheren Siegeshafen und kann nun als verlustpunktmässigen Tabellenführer in eine kurze Skiferienpause gehen. Doch von Pause soll keine Rede sein. In den nächsten zwei Wochen soll intensiv das Angriffsspiel trainiert werden, um dann in einer Doppelrunde innerhalb von einer Woche gegen den Tabellenletzten aus Leimental die nächsten wichtigen Punkte in Richtung Aufstieg einzufahren.

Das Spitzenspiel gewonnen haben: Schneider (4), Verlezza, Kessler (2), Frauenknecht (1), Zeller (1), Bischofberger (1), Buchegger (6), Moser (1), Stadler (2), Inauen (1/2), Gutmann (2), Peyer, Halter (14 Paraden bei 31 Würfen), Niedermann (2 Paraden bei 4 Würfen) gecoacht von Kramer und Schattschneider