Souverän in die Interklasse aufgestiegen!

 

Dank einem erstarkten BSV Stans wurde das Barrage-Rückspiel nicht einfach zu einem Selbstläufer!

 

SG Fürstenland Handball   :   BSV Stans   34  :  24  (17 : 14)

 

Die Aufgabe der beiden Trainer im Mittwochstraining war klar! Der 18 Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel der Barrage im Kopf so weit zu „minimieren“ dass Schritt 3 und 4 auf der Treppe hinauf zur Auf-/Abstiegsrunde der U13 Interklasse, mit gleicher „Lust auf Leistung“ in Angriff genommen wird.

Die anwesende Fanschar und das 0:0 auf der Anzeigetafel waren dann am Spieltag noch der letzte mentale „Kick“, um sich von der Sonnenseite zu zeigen!

Die normale Anfangsnervosität konnten die Fürstenländer insgesamt wohl etwas besser ablegen und zeigten ansehnlichen Angriffshandball, während sich die Nidwaldner, wie im Hinspiel auf die 1:1-Aktionen oder den Zuspielen auf den starken Kreisläufer verlassen wollten.

Nicht ganz 10 Minuten waren gespielt, als die Anzeigetafel ein 8:4 für die RLZ-Jungs anzeigte. Damian Pfründer und Noah Fässler waren hierbei die Leaderfiguren, die ein erstes Absetzen realisieren konnten.

Das Timeout der Innerschweizer kam auch den Trainern der Heimmannschaft entgegen. Obwohl sich der Vorsprung bei etwa 6 Toren eingependelt hatte, war auszumachen, dass die „Weiss-Schwarzen“ in der Defensive einfach zu wenig konsequent waren. Insbesondere die Aktionen des Passgebers der Anspiele an den Kreis und der angesprochene recht bullige Kreisläufer, wurden zu „brav“ behandelt. Mit grosser Wurfeffizienz blieb deshalb das Gästeteam hartnäckig in Reichweite und das Legen der grünen Karte nützte den Innerschweizern mehr, denn die Anweisungen ans Heimteam blieben ungehört. Beim 17:13 der eigenen Auszeit musste selbst noch in der 27.Minute das Thema „Konsequenteres Zupacken“ erneut eindringlich angesprochen werden.

In der Garderobe stellten die Jungs selber fest, dass sie mit den 14 Gegentoren im Defensivverhalten eigentlich nichts Gutes erreicht haben, zumal diese Zahl in Stans nach 60 Minuten Bestand hatte. Dass der Spass an der Sache auch nicht im Übermass vorhanden war, liess die Fürstenländer die 4.Halbzeit nochmals voller Eifer für eine bessere Performance angehen.

Ein Gäste-Timeout nach bereits 4 Spielminuten und einem 4:0-Lauf der Platzherren zeigte, dass die Mannschaft einen tollen Charakter hat und tatsächlich nochmals Vollgas ging. Diese einfachen Gegenstosstore raubten den wackeren Stansern den Glauben, wenigstens diese Partie noch für sich entscheiden zu können.

Fortan schaukelten die RLZ-Jungs die Partie souverän über die Ziellinie und dies schlussendlich mit 28 Plustoren auch diskussionslos deutlich! Wiederum durfte man die Breite des Kaders sehen, denn es war kaum ein Leistungsabfall auf allen Positionen zu erkennen, wenn Auswechslungen erfolgten. Auch dank dem Auftritt aller Jungs blieb die Partie eine sehr ansehnliche und bot der stimmungsvollen Kulisse einen spielfreudigen Juniorenhandball!

In der Interklasse dürfen sich die Fürstenländer bestimmt auf 6 Derbies freuen! Mit OHA und dem bestens bekannten Arbonern dürfte man sich in der gleichen Gruppe wiederfinden. Mit den Seen Tigers schaffte auch der Drittplatzierte der gleichen Gruppe die Interqualifikation. Wer sich noch zu dieser Gruppe gesellen wird, wird bald bekannt werden.

Auf jeden Fall sollen sich die Junghandballer erst einmal an dieser ersten erfolgreichen Meisterprüfung erfreuen! Es darf gespannt auf die neue Herausforderung nach vorne geschaut werden!

Am Samstag, 29.12.2018 nimmt die SG Fürstenland am internationalen OHA-Neujahrsturnier in der Kreuzbleiche teil! Ein erster Test, sich an „oben“ gewöhnen zu können, bevor das Jahr 2019 eingeläutet wird! Darauf freuen wir uns!

Herzlichen Dank an die vielen Eltern und Familienmitglieder, die uns auf unserem bisherigen Weg aus allen involvierten RLZ-Vereinen so toll unterstützt haben?

Schöne und genussreiche Weihnachtstage!

 

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

 

Auf die Spiele im U13 Inter dürfen sich freuen:

Nils Schildknecht, Naum Schurter; Adam Balogh, Tim Bolliger, Noah Fässler, Christoph Frick, Dario Häfliger, Nima Knöpfel, Mateo Ljubetic, Nevio Niederer, Damian Pfründer, Leandro Schaer (verletzt auf der Bank), Elio Solèr, Jamil Sostizzo und Fabrice Uhler

Gianni Keller und Sämi Weingartner