Vom Glück ins Elend!

 

Die Forti-Jungs auf der Achterbahn der Gefühle!

TSV Fortitudo Gossau   :   HSG Nordwest                23   :   24  (12:10) 

In Thun das Spiel in den letzten 10 Sekunden gewonnen und nun das Heimspiel gegen die HSG Nordwest in allerletzter Sekunde per abgefälschtem direktem Freiwurf verloren!

Schlussendlich war dieser sehr bittere Spielausgang mit dieser Höchststrafe der wiederum ungenügenden Chancenauswertung und den (zu) vielen Eigenfehlern geschuldet, die das ganze Spiel mitgeprägt hatten. Die Baselbieter waren in Sachen technischen Fehlern zwar ebenbürtig, doch war ihre Torausbeute doch besser als die der Fürstenländer.

Jerome Rutz war wiederum die Ausnahme und für praktisch die Hälfte (12) aller Tore besorgt. Einziger Makel an seinem Auftritt war vielleicht, dass er als Ersatz für den verletzten Marco Streule, zu wenig als Führer auftrat.

Dazu gehörte auch das Nichteinhalten des Plans, der beim Timeout des Gästetrainers in der 60.Minute beim 23:23 geschmiedet wurde. Wie in Thun mussten die „Weiss-Schwarzen“ den Angriff „überleben“ und hatten doch noch die Chance zum Siegtreffer. Jan Brülisauer warf 10 Sekunden vor Spielende übers Tor und die HSG Nordwest bekam im Gegenzug noch den Freiwurf zugesprochen, der den sehr glückhaften Sieg sichern sollte.

Schon der letzte Treffer der Nordwestschweizer mit dem Pausen-Horn zeigte, dass die Gäste von Göttin Fortuna gut bedient wurden. Allerdings kann man dieses Glück auch zwingen und das schafften die Gossauer offenbar einfach weniger. Die etlichen Würfe an die Umrandung dienen hier als „Beweis“.

Anstatt einer souveränen Erledigung des Ziels „3/4“ brachten sich die „Weiss-Schwarzen“ selber in die Bedrouille, die sich je länger das Spiel dauerte, lähmend auswirkte und das positiv bleiben arg strapazierte.

Während viele Mitspieler von Jerome das Nervenflattern im Angriff hatten, bewies der junge Etienne Kobler echte Coolnes, als er in der 58, Minute mit einem frechen Heber als Linksaussen das 23:23 bewerkstelligte.

Vielleicht hätte mit dem eigenen Timeout 10 Sekunden vor Schluss mit der Mahnung ans Einhalten des Plans der bittere Ausgang verhindert werden können?

Somit wäre auch dem guten Noah Küffer im Tor dieser abgefälschte Ball am Schluss und das Schockerlebnis geblieben. Es ist, wie es ist! Kopf hoch und weiterhin diese Achterbahn mit Siegen und Niederlagen zu stoppen versuchen!

Wie das „runde Ding ins Eckige“ kommt, wird weiterhin DAS Thema in den Trainings bleiben. Die Deckung mit 2 guten Goalies hatte sicher eine Performance für einen Sieg an den Tag gelegt.

Weil die budgetierten 2 Punkte ausgeblieben sind, verbleibt der TSV Fortitudo Gossau im breiten Mittelfeld der Rangliste. Der aktuelle 5.Platz ist trügerisch!

Bis am Sonntag, 3.März sind die RLZ-Jungs spielfrei und werden dann gegen GC/Amicitia Zürich (Buechenwald, 15.30 Uhr) wissen, wie wichtig es sein wird, in der SHV-Statistik einen „grünen Punkt“ zu holen! Bis dann sollte der „Rote“ vom Samstag gegen die HSG Nordwest aus den Köpfen sein!

HOPP FORTI!!!

Den Sieg weggeworfen haben:

Besmir Avdili; Noah Küffer; Damian Bruggmann, Jan Brülisauer, Fabrizio Holenstein, Etienne Kobler, Joel Locher, Manuel Rajkovic, Silvan Rügge, Jerome Rutz und Gianin Santeler

Abwesend: Leo Baumgartner (verletzt, Videomann), Matteo Etter (Hirnerschütterung), Janis Pfister (U15 Futuro), Marco Streule (verletzt)

Gianni Keller und Daniel Rutz